Westend
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Westend
Als Eduard Has, Erbe einer Immobilienfirma, das im Krieg völlig zerstörte Haus seiner Kindheit im Frankfurter Westend wiedersieht, ist er besessen von der Idee eines modernen Neubaus an dieser Stelle. Bald hat er nicht nur geschäftlichen Erfolg, er genießt auch das Leben zwischen seiner kühlen Ehefrau Dorothée, der Geliebten Etelka und seiner zarten Tochter Lilly. Dann zeigen sich Risse nicht nur in den einst prächtigen Fassaden des friedlichen Stadtteils. Auch das nach außen hin beschauliche Dasein der Familie Has steuert einer Krise zu ...
Martin Mosebach hat den erzählerischen Atem, in einer Familiengeschichte eine ganze Epoche deutscher Nachkriegsgeschichte sensibel, ironisch und kurzweilig darzustellen.
»Ein Roman, der seine eigene Welt aufbaut, und zwar nicht, um sie schleunigst wieder niederzumachen, der sein eigenes Personal vorstellt, nicht nur um es bei erster Gelegenheit bloßzustellen, und der seine Geschichte entwickelt, ohne daß auf den ersten Blick eine andere Absicht als die, zu unserer Unterhaltung beizutragen, recht erkennbar würde, ist in Deutschland immer noch etwas Besonderes.« (Neuen Rundschau)
»Ein sozialpsychologisches Meisterepos ... eines der wohltuendsten, weil wirklichkeitsgetreuesten, porentiefsten Porträts (auch) meiner Generation und Gentry.« - (Uve Schmidt in Glanz & Elend)
A szerzőről:
Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Sein Jurastudium schloss er 1979 ab, widmete sich aber dann der Literatur. Er erhielt 1980 den Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und arbeitet seitdem als freier Schriftsteller. 1999 wurde er mit dem Doderer-Preis geehrt, 2004 mit dem Blauen Salon Preis des Frankfurter Literaturhauses und im Oktober 2007 erhielt er den begehrten Georg Büchner-Preis für sein Gesamtwerk - Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher und Libretti.